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Hyperthermiezentrum - Dortmund - Berlin



Patienteninformation


Kontakt-Regulationsthermographie nach Prof. Rost (CRT 2000)


Thermographie ist nichts anderes als eine Wärmemessung. Schon die alten Ärzte erfühlten mit dem Handrücken auf der Körperoberfläche ihres Patienten besonders heiße oder besonders kalte Hautstellen und schlossen daraus auf entzündliche oder degenerative Erkrankungen in den darunterliegenden Organen. Heute sind wir in der Lage, uns diese alten Erfahrungen mit Hilfe moderner Technik nutzbar zu machen. Elektronische Messfühler ermitteln in Sekundenschnelle und mit großer Genauigkeit die "Temperaturen" der menschlichen Haut - unbestechlich und unverfälscht.

Ein angeschlossener Schreiber zeichnet die ermittelten Werte auf. So lässt sich mit geübten Blicken jede Abweichung vom physiologischen Normwert auffinden und als entzündliche oder degenerative Veränderung im neural zugehörigen Segment deuten.

Eine erhebliche Erweiterung und Bereicherung erfährt diese so einfache und unschädliche Diagnostik, wenn man die wesentlichsten und für den Arzt interessantesten Messstellen nicht nur einmal misst, sondern zweimal, nämlich vor und nach einer Abkühlung.

Auf diese Weise wird der Körper zu einer Wärmeregulation gezwungen; jede Körperstelle muss auf diesen Reiz hin ihre Temperatur verändern. Aus diesen Reaktionen lassen sich weitere wichtige diagnostische Hinweise gewinnen, sowohl was die Reaktionsfähigkeit des Organismus im Ganzen anbelangt, als auch im Hinblick auf jede einzelne gemessene Körperstelle.

Finden wir bei diesem oder jenem Organ eine normale Regulation, eine verminderte oder überschießende Regulation?

Da jede Hautpartie durch einen nervalen Reflexbogen, der über das Rückenmark läuft, mit den zu seinem Segment gehörenden inneren Organ verbunden ist, kann man aus dem Regulationsverhalten der Haut auf den Funktionszustand des entsprechenden Organs schließen.

So ergibt eine Regulationsthermographie ein Mosaik von Einzelwerten, das in der Auswertung durch den geschulten Arzt wertvolle Einblicke in den Gesamtzustand des Organismus und seiner Funktionsfähigkeit vermittelt.

So lässt sich bei Problempatienten oft ein Hinweis auf ein bisher noch nicht erkanntes Leiden oder auf verborgene Krankheitsursachen finden. Es lassen sich Zusammenhänge zwischen einem Herd (z. B. kranke Zähne, Nebenhöhlen, Mandeln, Blinddarm) und dem chronischen Leiden erkennen. Das Wichtigste und Erstaunlichste aber ist, dass diese Wärmeveränderungen erste Anzeichen einer Funktionsstörung sind, erkennbar oft schon Jahre vor dem Auftreten eines dem Patienten bemerkbaren oder klinisch nachweisbaren Leidens.

Schon jungen, sich gesund fühlenden Menschen kann man aufgrund ihres Thermogramms sagen, wo sich Schwachstellen in ihrem Organismus befinden. So ist die Regulationsthermographie eine echte "Vorsorgeuntersuchung", die hilft, Krankheiten frühzeitig aufzuspüren. Sie ist aber auch eine wertvolle Hilfe bei der Kontrolle einer laufenden Therapie, da man im Thermogramm den Fortschritt der Gesundung verfolgen kann.