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Chronisches Müdigkeitssyndrom und Burnout -

nicht nur ein Problem von Tumorpatienten

Lange Zeit ging man davon aus, dass das chronische Müdigkeitssyndrom, auch chronic fatigue Syndrom (CFS) genannt, eine Form von Depression und/oder Hypochondrie sein könnte. Inzwischen belegen mehr als 3000 Forschungsarbeiten, dass es sich um eine reale, physiologische Erkrankung handelt.

Das chronische Müdigkeitssyndrom ist durch schwerwiegende Erschöpfung gekennzeichnet und führt zu einer substantiellen Verringerung der täglichen Aktivitäten: Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Kopf- und Gliederschmerzen, Infektanfälligkeit, Lustlosigkeit, Verlust von Kreativität etc.. Der Schlaf wird als nicht erholsam empfunden und die genannten Symptome bessern sich auch nicht durch kurzfristige Ruhephasen.

Die Ausprägung bzw. das Empfinden der Beschwerden variiert von Patient zu Patient erheblich. Oft wird die Erkrankung diagnostisch nicht erfasst, da es auch nicht die eine Ursache gibt und die Anfänge mitunter schleichend sind. Die Patienten sehen nicht zwingend krank aus.


Wer ist nun gefährdet, an CFS zu erkranken?

CFS ist eine häufige Begleit- oder Folgeerkrankung von Tumorpatienten. Die Ursachen liegen u.a. wahrscheinlich in den Folgen der zum Teil hoch giftigen Therapien, aber auch in der Langfristigkeit der Behandlungsbedürftigkeit, insbesondere in der palliativen Situation. Das Ausmaß hängt zum Teil davon ab, ob ein Patient während seiner klassischen onkologischen Therapien (Chemo- und Strahlenbehandlung) zusätzlich naturheilkundlich behandelt wurde, ob eine psycho-onkologische Betreuung stattfand, wie er in seinem sozialen Umfeld aufgefangen wurde etc..

Aber das chronische Müdigkeitssyndrom tritt keineswegs nur bei Tumorpatienten auf, sondern auch bei. Menschen zum Beispiel, die in ihrem beruflichen Bereich chronisch überfordert sind, andere, die langfristig Stressfaktoren ertragen müssen, Immungeschwächte, Patienten mit Schwermetallbelastungen, oder als Folge anderer Erkrankungen.


Gibt es diagnostische Möglichkeiten, um die Diagnose CFS zu erfassen?

Da Erschöpfung und andere CFS-Symptome bei vielen Krankheiten auftreten können, ist die Diagnose nicht einfach zu stellen.

Zunächst wird eine genaue Anamnese erhoben und die spezifischen Symptome werden gelistet. Wichtig erscheint hier vor allen Dingen auch Krankheiten auszuschließen, die symptomatisch dem CFS ähneln, wie z.Bsp. Mononukleose, Borreliose, Multiple Sklerose, primäre Schlafstörungen wie Schlafapnoe, Schilddrüsenunterfunktion, schwere Fettleibigkeit und Depressionen.

Auf dieser Basis werden dann verschiedene Labortests und Untersuchungen durchgeführt: eine computergestützte Regulationsthermographie (CRT 2000), Labordiagnostik (Leberwerte, Nierenwerte, Elektrolyte, Schilddrüsenfunktionstest, Immunprofil, Blutbild, Bestimmung der Neurostresshormone, mikrobiologische Stuhlanalyse). Inwiefern dann weitere speziellere Untersuchungen notwendig werden hängt von den Ergebnissen ab.


Welche Therapieansätze sind heute denkbar?

Da das Syndrom chronisch ist, müssen die Patienten sich auch auf eine längere Therapiephase einstellen. Es geht zunächst um ein sog. Symptom-Management, das der Patient mit seinem behandelnden Arzt festlegen muss.

Auf Basis der o.g. Diagnostik werden dann die unterschiedlichsten Therapievarianten festgelegt, die insbesondere auch die Eigeninitiative der Patienten sehr frühzeitig fördern sollten. Zunächst führen wir eine sog. Entgiftungsphase durch (z.B eine kurzfristiges Heilfasten oder eine Intensivdiätetik nach F.X.Mayr, die sog. Milch-/Semmeldiät), kombiniert oder auch als Monotherapie eine Colonhydrotherapie (maschinell durchgefüphrte Einläufe zur effizienten Reinigung des Darms) und verschiedene Infusionsbehandlungen, die sich in der Vergangenheit sehr bewährt haben.

Je nach klinischer Verfassung bieten sich verschiedene Sauerstoff- und Ozonbehandlungen an, langfristiges Ziel sollte auf jeden Fall sein, dass der Patient körperlich trainiert und sich sportlich betätigt. Dabei muss das Ziel nicht zu ehrgeizig sein, moderater Ausdauersport ist wesentlich gesünder als Hochleistungssport.

Wenn die immunologische Situation (die körpereigene Abwehr) des Patienten geschwächt sein sollte, wird man versuchen, dass Immunsystem wieder zu stimulieren.

Nach dem Resultat der Neurostresshormone versucht man, die normalerweise dem Tagesrhythmus folgende Hormonpräsenz mit meist natürlichen Mitteln auszugleichen.

Eine gezielte psychologische Beratung und Betreuung kann sinnvoll sein.

In unserer Praxisklinik haben wir das chronische Müdigkeitssyndrom und Burnout unter anderen zum Schwerpunkt gemacht, da es eine schwerwiegende Folgeerkrankung für Krebskranke nach eingreifenden Chemo- und Strahlenbehandlungen sein kann, zum anderen ist es ein eigenständiges Krankheitsbild, das in unserer Gesellschaft immer häufiger anzutreffen ist.



Ihr Dr. Michael Kalden



Des Weiteren bietet diese Seite einen Link zu aktuellen Themen auf die ich gerne hinweisen möchte. Ich versuche hier Neuheiten und Trends im Rahmen meines Therapieangebotes aufzuzeigen.

 

 

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Behandlung CFS (chronisches Müdigkeitssyndrom, chronic fatigue sndrom)